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Beistand für Menschen nach belastenden Erlebnissen

Julia Rebuck vom BRK berichtet über die ehrenamtliche Arbeit im Kriseninterventionsdienst Wenn ein geliebter Mensch ganz plötzlich durch ein Unglück zu Tode gekommen ist, der Rettungsdienst den Kampf um das Leben eines Patienten verloren hat, Ersthelfende bei schweren Unfällen oder Gewaltverbrechen dramatische Szenen oder Einsatzkräfte einen belastenden Einsatz erlebt haben oder auch wenn Angehörige eine Todesnachricht von der Polizei erhalten, kommen sie zum Einsatz: die Mitglieder des Kriseninterventionsdienstes (KID). Sie stehen Angehörigen, Einsatzkräften und Augenzeugen von belastenden Geschehnissen in den ersten Stunden nach dem Ereignis bei und versuchen schnell ein tragfähiges Netzwerk für die Betroffenen zu aktivieren. In Kempten und dem Oberallgäu gibt es diesen Dienst seit mehr als 20 Jahren. Julia Rebuck, die den Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) beim BRK Oberallgäu, sowie den Arbeitskreis Krisenintervention leitet, berichtet von dieser wichtigen und anspruchsvollen Tätigkeit.